basis Herbstprogramm

Wie schon vorher erwähnt findet ja Parallel zur Buchmesse diese Messe und Konferenz in Frankfurt statt. Das ganze steht aber nicht alleine im sonst recht lichten Veranstaltungswalt der Frankfurter Gestalterwelt, sondern ist Teils des Herbstprogrammes des basis e.V.

basis ist ein gemmeinnütziger Verein dessen Ziel »die Förderung kreativer Produktionsmöglichkeiten und« ist. Alle Informationen zum Interessanten Projekt gibts auf der Website.

Teil des Herbstprogrammes sind Vorträge zu den Themenfeldern sozial und gesellschaftlich verantwortliche Gestaltung, das Forschen mit Bildern in der Designforschung und die aktuelle Praxis des Self-Publishings.

Alle Infos nach dem Klick.

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Bücherregal: Karel Martens — Printed Matter

Cover von der Monographie Printed Matter

Ich werde auch ab und an ein paar Bücher die ich habe und auch welche, die ich gerne hätte hier posten.

Zu diesem Thema ein Buch, dass Leute, die sich mit Gestaltung auseinandersetzen mal in der Hand gehabt haben sollten: Karel Martens — Printed Matter. Das Buch ist eine Monographie über die Arbeit von Karel Martens und seit diesem Jahr in der dritten Auflage Vorhanden und dadurch wieder bezahlbar (Zweite Auflage gebraucht liegt ca. bei 200$). Ein Standardwerk über holländisches Grafikdesign.

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26+ Zeichen — Plattform für Studentische Schriftentwürfe

Portal für studentische Schriftentwürfe

Die Plattform 26+ Zeichen wurde von Studenten der FH Würzburg ins Leben gerufen und ist nun schon seit einiger Zeit die wahrscheinlich beste Addresse um als »studentischer Schriftgestalter« oft nicht-so-ganz fertige Schriftentwürfe der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Einige der Schriften sind auch zum privaten oder nicht-kommerziellen Gebrauch nutzbar und verfügbar. Eine gute Quelle um aktuelle deutsche Schriftentwürfe zu verfolgen. Und einfach ein gutes Projekt!

www.26plus-zeichen.de

Print Culture: Dead or Alive?! — Frankfurt / Main

Poster für Dead or Alive?!

Am 14. und 15. Oktober 2011 wird in Frankfurt parallel zur Buchmesse die Konferenz und Ausstellung »Print Culture: Dead or Alive?!« stattfinden. Hierfür ist momentan Open Call, das heißt Kleinstverlage oder Selbstverleger können eine Auswahl an Veröffentlichungen einreichen um mit dabei zu sein.

Zur Messe wird es vor Allem auch eine Reihe von Vorträgen geben, die wirklich sehr sehr vielversprechend klingen! Nur ein paar Namen: Charlotte Cheetham, Roland Früh, Urs Lehni, Jan Wenzel und mehr.

Organisiert wird das Ganze von Frankfurter Frischfleisch: Pixelgarten, Doeller-Satter, Petra Schmidt and Alexander Lis.

Anmerkung dabei: Schön zu sehen, dass gleich drei ehemalige Kommilitonen sozusagen mitwirken (Sandra Doeller, Michael Satter und Alexander Lis)

Ich freu mich sehr darauf, hatte ja nicht zu hoffen gewagt, dass sowas bald mal in Frankfurt stattfindet, aber man muss eben einfach auch was dafür tun. Deswegen das ganze am besten schön voll werden lassen! Und als Ansporn nehmen, dass man doch was auf die Beine stellen kann.

Alle weiteren Informationen zum Event gibts hier: www.issue-ffm.com

Moment

Ich schloss die Augen. Machte sie wieder auf — er ist weg.
Gerade saß da noch ein kleiner Fink, der fröhlich piepend, zirpend, hüpfend auf einer alten Mauer pickte.

Ja dieser elende Reflex. Raubt uns Finken, raubt uns Welt.
Das nur damit unsere armen Sehorgane uns nicht im Kopf verdorren.

Leise Wellen rauschen unaufhörlich — flapp!
Möwen kreisen kreischend weite Runden — flapp!
Ihre Augen funkeln stark und keck und — flapp!

Die paar Worte und schon Klappe zu? Und kein einziges mal wurd bisher die Einstellung geändert. Perspektive immer gleich. Kopfkamera-Dogma sozusagen. Egoperspektive; ich — flapp!

Dieses ständige — flapp! Augen zu; geräuschlos meist.
Außer ab und an mal ein trockenes Schmatzen, wenn man Sie zu lange offen gelassen hat, oder der Orkan hineinblies.
Wie eine Tür, die Mal wieder geölt werden müsste — flapp!

Die Lieder unsrer Augen, rhythmisieren unsre Welt.
Ein Stro-bos-kop,
Sta-ca-to bunterbilder — flapp!
segm-ent- und frag-ment-iert den ewig dauerndn
Lauf der Dinge — flapp.

Was wir fassen zwischendrin,
zwischen Dunklen feuchten Pausen,
Das ist nicht mehr
als unser ganzes Leben.
Und die Einheit dessen,
kleinste Entität ist der Moment.

Doch dieser — frei von flapp und feuchter Schwärze,
kann in jedem Leben oft mals ewig währen.

Melk

Melk MöbelMelk ist eine Möbel Linie der Tischlerin Denise Mierisch. Melk umfasst einen Tisch und eine Bank, die in schlichter Gestaltung aus schönem Massivholz daherkommen. Die Möbel werden durch eine simple Steckverbindung montiert und sind inspiriert von klassischen Melkschemeln. Auf der Website von Melk gibt es auch noch ein »Hammer-Video« dazu.
Würde sich als Schreibtisch irgendwie auch prima machen.

Gefunden bei Stilsucht

CreativeMornings Blog Launch

Gestern haben die Organisatoren von Creative Mornings ihren neuen Blog gelaunched. Auf dem findet man nun aktuell die Videos der Vorträge, so wie gesammelte Zitate, Photos und was ich besonders schön finde Fragen von Nutzern und die Antworten dazu, quasi Leserbriefe.

Wer CreativeMornings nicht kennt, CreativeMornings ist ein Projekt dass von Tina Roth Eisenberg aka SwissMiss in New York  in Gang gebracht wurde. Das Konzept ist eigentlich denkbar einfach: Eine Serie monatlicher Vorträge von Kreativen für Kreative, kostenlos und einen Kaffee gibts auch zu dem 20 Minütigen Früstücksvortrag.

Inzwischen ist das Projekt international geworden und für verschiedene Städte hat sich jeweils ein verantwortlicher Organisator gefunden, der den Veranstaltungsort und die Redner besorgt. In Europa gab es bis jetzt in Zürich Vorträge. London, Mailand und Stockholm werden nachlegen. Und vor allem Berlin. Und zwar morgen. Da wird Joachim Sauter von art+com im IQ Store in Berlin sprechen. Organisationspartner für Deutschland ist Jürgen Seibert von Fontshop. Das ganze nur der Form halber, denn der Vortrag ist schon seit lange ausgebucht.

Nur zu hoffen oder selbst dran zu machen, dass auch Frankfurt irgendwann nachzieht.

Also nun alle fleißig Vorträge schauen und Blog lesen!

The Art of the Menu

Image of a Featured MenuUnter dem Namen The Art of the Menu haben die Macher von Under Consideration ein neues Portal geschaffen, dass sich wie der Titel erraten lässt ganz um die Kunst der Speisekarte dreht – genauer gesagt um die Kunst der Speisekartengestaltung.

Denn eine Speisekarte ist im besten Falle mehr als nur eine Liste von Angebotenem. Eine gut gestaltete Speisekarte ist eine Chance für ein Restaurant. Sie kann die Atmosphäre des Geschäftes widerspiegeln, die Gerichte auf der Karte betonen, unterstützen und dem Besucher auch einfach Spaß machen. Es kann nur gut sein, wenn das Speisekarten lesen nicht zum Kampf wird sondern einfach Spaß macht und auch unterhaltend sein kann. Eine gute Speisekarte ist Werbeträger und Aushängeschild eines Restaurants.

Es ist nur zu hoffen, dass sich eine Sensibilität für die Gestaltung von Speisekarten weiter durchsetzt. The Art of the Menu macht jedenfalls Appetit!

Network Osaka

Magazine Design of Departamento #4Derek Kim ist Grafik Designer und kombiniert in seiner Arbeit gekonnt sehr “traditionell-modernistische” Gestaltungsprinzipien mit einer sehr zeitgemäßen Bildsprache, ohne dabei – wie es zur Zeit sehr oft zu sehen ist – seine eigene Handschrift zu verlieren oder zu referenziell zu werden.
Viele komische Wörter, deshalb kurz: super!

www.networkosaka.com
Bei September Industries gibt es gerade ein sehr großes Feaurture mit großen Bildern, unbedingt anschauen.

Flohmarktbibliothek am 13.08. – Hemingway & Shardik

Hin und wieder lese ich ja. Meistens kaufe ich aber gerne Bücher. Heute Morgen kam ich aber am mäßig interessanten Samstags-Flohmarkt bei mir um die Ecke vorbei und ich dachte eine Runde kann nicht Schaden.

Ein gelangweilter Verkäufer mit Megafon lockte fleißige Schnäppchenjäger mit Artikeln für 50 Cent. Also, alles 50 Cent, deutsche Qualität sagte er. 10 Kisten Bücher und eine halbe Stunde später war ich ganze 1,50€ ärmer und hatte drei Bücher mehr, die ich ewig nicht lesen werde.

Zweimal Hemingway und einmal Richard Adams; Bilder und ein paar Wörter zu den Büchern nach dem Klick.

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